 Broschiert: 160 Seiten Verlag: Matthes & Seitz Berlin ISBN 978-3-88221-729-2 Buchpräsentation und Lesungen: 10. November, 20.00 Uhr: Literaturhaus Graz, Elisabethstr. 30, A-8010 Graz Buchpräsentation: Klaus Ferentschik: Der Weltmaschinenroman. Teilnehmer: Klaus Ferentschik & Frau Prof. Astrid Poier-Bernhard 12. November 19.00 Uhr: Thalia-Buchhandlung, Hauptstraße 2a/2b A-1030 Wien Buchpräsentation: Klaus Ferentschik: Der Weltmaschinenroman 19. November, 19.30 Uhr: Narrenturm (Pathologisch-Anatomisches Bundesmuseum) Uni-Campus, 13. Hof, Spitalgasse 2, A-1090 Wien Buchpräsentation: Klaus Ferentschik: Der Weltmaschinenroman, | Ein Buch über die Kraft der Träume und ein Plädoyer, ihnen unbeirrt zu folgen. Inhalt: Im Oktober 1958 sieht Franz Gsellmann (1910-1981) in einem Zeitungsartikel über die Weltausstellung eine Abbildung des Atomiums. Der Landwirt, der in Kaag in der Steiermark einen kleinen Hof betreibt, ist davon so fasziniert, dass er mit dem Zug nach Brüssel reist und sich das Atomium besichtigt. Zurückgekehrt machte er sich unter strengster Geheimhaltung an die Arbeit. Sein Ziel: ausgehend von dem Modell des Atomiums eine riesenhafte Maschine, ein modernes Perpetuum mobile zu erschaffen: Franz Gsellmanns Weltmaschine. Eine Obsession, die seinen Hof fast in den Ruin treibt - aber Franz Gsellmann rasch einen Kultstatus in der internationalen Kunstszene verleiht.1981 montiert er als letztes Teil ein großes, drehbares Fragezeichen in die Maschine, erklärt sein Werk für vollendet und stirbt. Klaus Ferentschik verarbeitet in seinem Weltmaschinenroman alle bekannten und unbekannten Fakten über die Weltmaschine und liefert eine literarische Erklärung der Obsession ihres Erbauers. In diesem Jahr feiern das Atomium und die Weltmaschine ihren 50. Geburtstag. Autor: Klaus Ferentschik, geboren 1957 im badischen Graben, gymnasial unterrichtet in Karlsruhe, promoviert in Wien, lebt heute in Berlin. Er beschäftigte sich seit 22 Jahren (so lange, wie Franz Gsellmann an der Weltmaschine baute) obsessiv mit der Weltmaschine, bevor er seinen Roman verfasste und ist damit nach dem Tode Gsellmanns und des bekennenden Weltmaschinen-Verehrers Tinguelys der größte deutsche »Weltmaschinologe«. Er ist außerdem Regent im Collége de ‘Pataphysique, Paradiesforscher, Verfasser einer geschlechtsspezifischen Romantriologie und eines Buches über die ‘Pataphysik,die Wissenschaft von den imaginären Lösungen. |